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2017_SÖM17/18

Der Nationalpark Hainich dient unter anderem der umweltschonenden naturnahen Erholung, der Entwicklung des Fremdenverkehrs und der Umweltbildung, soweit dies mit dem eigentlichen Schutzzweck vereinbar ist. Er soll zur Entwicklung und Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der im Umland lebenden Menschen sowie der örtlichen gewerblichen Wirtschaft beitragen (§ 3 NPHG).

Um zu kontrollieren und nachzuvollziehen, wie sich der Nationalpark Hainich auf die lokale Wirtschaft sowie die Arbeitsplatzsituation auswirkt, wurde bereits im Jahr 2007 eine erste Sozioökonomische Studie durchgeführt. Diese Untersuchung fand im Rahmen eines BfN-Projekts statt, das die Erstellung eines Leitfadens (Job et al. 2006) zur Durchführung solcher Studien hatte. Nach dem Ablauf von genau 10 Jahren soll nun die erste Wiederholung der Erhebung stattfinden. Um eine möglichst gute Vergleichbarkeit mit den bisherigen Daten zu gewährleisten, liegt dem Projekt der o. g. Leitfaden zugrunde.

Die Untersuchung erfolgt an 20 bis 22 Erfassungstagen an den 7 Standorten Am Zollgarten, Feensteig, Thiemsburg/Baumkronenpfad, Craulaer Kreuz, Hütscheroda/Wildkatzendorf, Mallinde und Harsberg die sich gleichmäßig über den Zeitraum von 06.08.2017 bis 05.08.2018 innerhalb der Sommer-, Winter- und zwei Nebensaisons verteilen. Im Rahmen dieses Verfahrens werden neben der Befragung vor Ort in Form von Kurz- und Langinterviews sowie Besucherzählung auch die Auswertung der umfangreichen Daten sowie die der Vergleich zu den Daten von 2007 und die Beurteilung der Entwicklung in den vergangenen 10 Jahren vergeben. Durch die Kurinterviews werden maximal 4 Parameter erfasst: Besucherherkunft, Übernachtungsanzahl, Art der Unterkunft sowie im Falle von Hotelübernachtungen die Preiskategorie. Durch die Langinterviews wird das Ausgabeverhalten sowie die Einteilung in „Nationalparkbesucher im engeren Sinne“ und „Nicht-Nationalparkbesucher“ vorgenommen. Um einen Überblick über die Grundgesamtheit der Besucher zu bekommen, finden während der gesamten Befragung parallel dazu Zählungen statt. Besonderer Wert wird bei der Auswertung der Daten auf die Entwicklung in den letzten 10 Jahren sowie die Auswirkung des neuen Standortes Hütscheroda/Wildkatzendorf und des seit 2011 getragenen Titels „Weltnaturerbe“ gelegt.

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2017


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Herr Andreas Henkel

Bei der Marktkirche 9
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