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Veränderte klimatische Bedingungen und Änderungen in der Landnutzung müssen zu Anpassungen in Pflegekonzepten führen. Die Arbeit soll anhand von Modellsimulationen mögliche Landschaftsveränderungen unter Miteinbeziehung von Klimawandelszenarien und variierenden Nutzungsregimen darstellen und Anhaltspunkte für mögliche künftige Pflegekonzepte aufzeigen.
Forschungsfrage:
(1) Wie können sich unterschiedliche Nutzungseinflüsse, in Verbindung mit veränderten klimatischen Bedingungen und Störungsregime auf die Grindenlandschaft im Nordschwarzwald auswirken?
(2) Welche Konsequenzen kann dies für künftige Pflegekonzepte haben?
(3) Wie wirkt sich insbesondere unterschiedliche Weidenutzungsintensität auf die Landschaft aus?
(4) Welche Auswirkungen haben hierbei natürliche Störungsregime wie Borkenkäfervorkommen und Windwurfereignisse?
Methode:
Bis zum aktuellen Stand der Bachelorarbeit, wurde nach der Literaturrecherche die simulationsrelevanten Daten zusammengetragen. Auf Grundlage dieser Daten wurde anschließend die Kalibrierung des Simulationsprogramms WoodPaM vorgenommen und eine abstrakte Modelllandschaft erstellt, welche als Simulationsgrundlage diente. Die grundlegenden strukturellen Eigenschaften der Modelllandschaft orientierten sich an denen der aktuellen Reallandschaft der großen Geißkopfweide. Um die aktuelle Wald- und Offenlandzusammensetzung zu reproduzieren, wurden anschließend mehrere Spinup-Simulationen von 1000 bis 2018 AD durchgeführt. Auf Basis der so generierten Ausgangslandschaft, wurden mehrere Zukunftsszenarien mit variierender Weidenutzungsintensität, unter Miteinbeziehung von Störungsregimen durch Windwurf und Borkenkäfer simuliert.


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